Ausgehend vom Basseltang Hus können die nachfolgenden Kleinode
erwandert oder mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden.
Die Schönheiten des südlichen Hochschwarzwaldes liegen vor der Tür ausgebreitet.
Die ganz besondere Landschaft und Stimmungen der Natur mit der Vielfalt der Pflanzen und Tierwelt machen den Reiz der
Kulturlandschaft im Schwarzwald rund um das Basseltang Hus aus.
(Bild ganz oben) Der Stübenwasen ist der Hausberg von Todtnauberg. Seine unbewaldete Kuppe gibt den Blick frei, auf den Feldberg, auf die Alpen .
Das Hochtal von Todtnauberg fällt am Ausgang jäh ab und mündet in Deutschlands höchstem Naturwasserfall. Auf 97m stürzen sich die Wassermassen ins Tal dem Wiesental zu. Stübenwasengipfel und Wasserfall sind von der Ferienwohnung ca. 2km entfernt.
Bilder: Bilck vom Tal aus; Bilck ins Wiesental; Pferdeweide nähe der Wohnung
Der Schniederlihof wurde im Jahr 1593 errichtet.
Der Haustyp des "Schauinslandhauses" zu dem der Schniederlihof gehört, zeigt,
wie der Hausbau im Schwarzwald der Landschaft angepasst wurde.
Die Häuser sind kleiner und liegen eng am Hang geschmiegt (Firstparallel).
Die Eingänge für Mensch und Tier sind auf der Ostseite, der Schönwetterseite.
Unter dem riesigen Walmdach beherbergt der Hof die Wohn-, Vieh und Wirtschaftsräume.
Der Hof kann vom Mai bis Oktober besichtigt werden.
Bilder: Weg zum Hof; Schienderlihof aussen und innen; Dobelsee unterhalb vom Hof
Der Feldberggipfel liegt von Haus 7 km entfernt und ist in ca. 2 Stunden zu Fuss zu erreichen.
Mit 1.493 m ist der im Südschwarzwald liegende Feldberg der höchste Berg in Baden-Württemberg und
damit ebenfalls im Schwarzwald. Der Feldberg ist ebenso die höchste Erhebung aller deutschen Mittelgebirge.
Der Feldberg und Todtnauberg liegen im Zentrum des Naturparks Südschwarzwald.
Der Naturpark Südschwarzwald ist einer von sieben Naturparken in Baden-Württemberg und der zweitgrößte in ganz Deutschland.
Er wurde am 2. Februar 1999 gegründet und umfasst die großräumige Kulturlandschaft des Südschwarzwaldes.
Der Naturpark hat eine Fläche von rund
370.000 Hektar und ist damit etwa so groß wie die Ferieninsel Mallorca.
www.naturpark-suedschwarzwald.de
Bilder: Mutterkuhhaltung am Stübenwasen; Wegweiser zum Feldberg; Weg vom Basseltang Hus zum Feldberg
Die Besiedlung des oberen Wiesentales geht in das Ende des 6. Jahrhunderts zurück, als die von
Norddeutschland nach Süden stoßenden Alemannen sich in den Haupttälern des Südschwarzwaldes ansiedelten.
Der Name Todtnau erscheint erstmals 1025 in einer Urkunde Kaiser Konrads II., durch die dieser dem Kloster
Murbach im Elsaß Besitz, Immunität, Zollfreiheit im Reich und freie Abtwahl bestätigt und die von seinem Vorgänger,
Kaiser Heinrich II., entzogenen und an Bischof Adalberdo von Basel verliehenen Grundstücke von Hettenheim
(Ettenheim?), Wasenweiler und "Toutenouua" zurück gibt. Aus der ursprünglichen Schreibweise wurde später Tottenowe,
Totteno, Tottenowa, Totnuouwe, Totonow bzw. Dottonow und schließlich Todtnau. Grundherren waren im 11. Jahrhundert das
Kloster Murbach, der Bischof von Basel, die Edlen von Gränchen und danach durch schenkungsweise Übernahme das Kloster
St. Blasien.
Heute ist Todtnau ein lebendiges Städtchen am Fusse des Feldberges
und läd Sommer wie Winter Besucher aus aller Welt zum verweilen ein.
Erster deutscher Skiclub:
Bereits im Spätherbst 1891 gründeten Fritz Breuer, Oskar Faller, Carl Schlimbach, Karl Thoma II und III und Rudolf
Thoma in Todtnau den ersten deutschen Skiclub. Fritjof Nansen sollte Ehrenmitglied sein.
Und er nahm die Ehrung an; sein Dankesbrief mit Datum vom 5. 1. 1892 liegt bei den Akten des Skiclubs Todtnau.
Bilder: 300 jährige Buche; Schauinsland; Schwarzwaldkuh
Der Mittelgebirgssee auf 845 m ü. NN ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sportaktive können hier baden, schwimmen, surfen, segeln und tauchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit Boote auszuleihen. Nicht nur wegen der Wassersportmöglichkeiten ist der Titisee ein viel besuchtes Stillgewässer. Er ist gleichzeitig einer der schönsten Naturseen im Hochschwarzwald. Er darf übrigens mit Motorboote nicht befahren werden. Der Titisee steht unter Naturschutz. Als wichtiges Trinkwasserreservoir der Region ist er gleichzeitig Lebensraum für zahlreiche Fischarten und ein beliebter See bei Anglern.
Bilder: Titisee; Rappen beim Basseltang Hus; Steg beim See